Unser Bundesgesundheitsminister Hatschi! Halef Rösler hat wieder genießt. Natürlich hat er kein Taschentuch benutzt. Somit besteht höchste Ansteckungsgefahr wegen Tröpfcheninfektion. Da stimmt der Werbeslogan “Tröpje for Tröpje Qualitait” eben nicht. Vielmehr verbreitet der Minister den Virus der hochansteckenden “Hyperactivia Liberaliensis”, die erstmals bei Außenminister Westerwelle festgestellt wurde. Angesichts sinkender Umfragewerte für die blau-gelben gilt es um jeden Preis mediale Aufmerksamkeit auf die FDP zu lenken.Nach dem revolutionären Vorschlag, die exorbitanten Ausgaben für Medikamente zu begrenzen, tritt Rösler wieder ins Rampenlicht. Diesmal plädiert er dafür, das Medizinstudium auch Schulabsolventen mit nicht so herausragenden Abiturnoten zu ermöglichen. Der Gedanke ist per se gar nicht so schlecht. Wie bei jedem anderen Metier auch ergibt sich die Eignung für den Arztberuf aus der Praxis Mir drängt sich aber der Verdacht auf, dass es Rösler in Wirklichkeit gar nicht um die Sache geht, sondern lediglich darum, seinen Namen in den einschlägigen Gazetten zu lesen. Rösler erscheint mir wie diese Streber in der Schule, die den Arm heben und sich laut mit den Fingern schnippend bei der Beantwortung einer Frage des Lehrers in den Vordergrund spielen wollen. Es gilt nicht die Parole “Keine Atempause, Politik wird gemacht, es geht voran”.Sondern “Rückwärts die Rösler traben”heißt das Motto. Ein Ackergaul ist nun mal kein Rennpferd. Rösler wird nie
Galopper des Jahres, obwohl seine Aussagen zuweilen hochtrabend sind.