Niedere Mathematik

Guido Westerwelle hat in einem Interview verkündet, dass die FDP bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Ergebnis von 10 Prozent plus X anstrebt. Das erinnert doch fatal an die Vorgaben eines gewissen Franz Josef  Strauß zum Abschneiden der CSU bei den Landtagswahlen in Bayern. Damals sprach dieser von 55 Prozent Plus X oder 60 Prozent plus X. Aktuell steht die CSU eher bei 30 Prozent plus X in Bayern. Oder bei 40 Prozent minus X. Westerwelle hat in seiner Rechnung aber nicht bedacht, dass X auch einen negativen Wert annehmen kann.Also können bei den angestrebten 10 Prozent  plus X auch 7 oder 8 Prozent hinten raus kommen. Und das ist auch laut Steinaltkanzler Helmut Kohl das Wichtigste.

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