Die Dialektik des Krieges

Laut Verteidigungsminister Guttenberg dürfen die Kampfhandlungen in Afghanistan umgangssprachlich als Krieg bezeichnet werden.Mir als linguistisch interessierten Menschen stellt sich die Frage, in welchem Dialekt nun Krieg ausgesprochen wird. Hessisch “Kriesch”, gibts dann in Frankfurt ein Kriescherdenkmal, ja in Afghanistan kriechen die deutschen Soldaten rum und bekriechen die Taliban. Oder sie robben rum; der scheidende Wehrbeauftragte heißt Robbe, heißen die von Guttenberg so dringend angeforderten Kampfhubschrauber samt Besatzung Robbe, Tobbe und das Fliewatüt oder was? Robben ist beim FC Bayern gut, aber nicht in Afghanistan.

Eine Antwort zu „Die Dialektik des Krieges“

  1. Frank der II. sagt:

    Hallo Specki!
    Dein Beitrag ermuntert mich zu einer dialektischen Antwort.
    Wer ahnte denn, dass “Alle meine Entschen” hessischen Ursprungs ist??
    Rischtisch gesunge geht des nämlisch so:
    “Alle meine Entschen, schwimmen uff dem See, schwimme uff dem See, Köpsche unners Wasser, Schwänzsche in die Heh!”
    Heh reimt sich viel besser auf See als Höh!
    Das ist ja wohl mal klar! Ein weiterer Hinweis auf die drohende Überfremdung und kulturelle Beeinflussung durch die hochdeutschen Invasoren, was ja wieder zum Thema Krieg in Afghanistan passt, wie die Faust auf den Goethe.

    Es grüßt Frank II.

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